Ein Schritt vor, zwei zurück – das Leben als emotionale Achterbahnfahrt

photo-1437623889155-075d40e2e59fZwei Wochen ist es nun knapp her seit meinem letzten Video. Ich habe einige Fragen erhalten und bin jedem von euch dafür dankbar. Einigen habe ich schon direkt geantwortet, die andere Fragen halte ich mir für die nächsten Videos vor. 

Und hier liegt auch gleich wieder das Problem. Nach dem metaphorischen hervortreten aus der Dunkelheit ins Scheinwerferlicht fühle ich mich gerade voller Angst und Wiederstand diesen Weg weiter zu gehen. Es scheint teilweise wie eine unüberwindbare Hürde, wie das verzweifelte greifen eines kleinen Kindes nach seinem Spielzeug was auf dem riesengroßen Esstisch liegt. 

Der Innere Widerstand zu fühlen

Die Aussicht, weiter im „Rampenlicht“ der Kamera zu stehen, mach mir Angst. Ich habe Angst vor negativer Kritik, Angst davor fertig gemacht zu werden, beschimpft und ausgelacht zu werden, Angst davor entblößt zu werden, Angst davor zu versagen, zu erkennen, dass ich auf dem völlig falschem weg war, Angst davor, dass ich als wertlos und minderwertig „entlarvt“ werde.

Denn genau so fühlt sich ein sehr verletzter Teil in mir, der voller Scham für sein Wahres Selbst ist und alles dafür tut, dass diese Tatsache unter einer Maske versteckt wird, die das widerspiegelt, von dem ich denke, dass andere mich so annehmen und lieben.

All diese Ängste wurden in den letzten zwei Wochen sehr aktiv und kamen mal mehr mal weniger hoch. Doch umso mehr an Emotionen und Gefühlen auftrat um so mehr, wurde mein „Innerer Widerstand“ aktiviert. Der Teil der mich von diesen Gefühlen ablenken will, der nicht fühlen will, was diese Emotionen mit sich bringen. Dieser „Innere Widerstand“ lässt mich dann in meine Suchtmuster treten, angelernte Möglichkeiten mich abzulenken, mich berieseln zu lassen und zu betäuben. Alles außer diese Gefühle zu zulassen und sie wirklich zu spüren, sie in sich ausbreiten lassen, sie entfalten zulassen.

tumblr_nohk6xXUua1slhhf0o1_1280Dieser „Innere Widerstand“ ist was ich in in einem meiner letzten Blogeinträge mit dem „Ego“ gleichgesetzt habe, einem inneren Mechanismus dessen Aufgabe es ist, diese Gefühle abzulenken, abzublocken, umzuleiten. Diese Emotionen und Gefühle sind nämlich der Grund, warum das „Ego“, das „falsche Selbstbild„, überhaupt entstanden ist und seine Aufgabe erhalten hat.

Die unverarbeiteten Gefühle und Emotionen aus unserer Kindheit sind in unserem Unterbewusstsein untergekommen. All die Dinge die uns als Kind überfordert haben, in denen wir allein gelassen wurden, die Dinge die wir noch nicht verstehen konnten und Situationen in denen wir beschämt wurden, in denen wir missbraucht wurden, körperlich, sexuell oder emotional. All diese Teile unseres Wahren Selbst, dem göttlichen Funke mit dem wir in dieses Leben gekommen sind, sind vom Ganzen abgesplittert, getrennt und isoliert.

photo-1433185000771-ec45c869c61bDas „Ego“ wacht über dem Unterbewusstsein und passt darauf auf, dass niemand rein und niemand raus kommt. Wie ein Türsteher, oder wie ich es früher auch mal bezeichnet hab, als „Schattenwächter“. Es will die alten Gefühle nicht mehr fühlen, nicht mehr zulassen, ihnen nicht mehr die Chance zu geben aus der Dunkelheit aufzutauchen und ins Licht unserer Unendlichkeit zu kommen. Es sind „die verlorene Teile unserer Seele“, allein gelassene Kinder, die in uns, in mir sind und nach Anerkennung rufen. Als Botschafter dieser Teile treten Emotionen und Gefühle in unserem Bewusstsein auf und wollen von uns wahrgenommen werden, gespürt werden und als das gesehen werden, was sie sind.

Mein ringen mit dem Widerstand

Und genau an diesem Punkt bin ich gerade auch. Das Leben ruft mich vorwärts, will sich entfalten und ausdrücken. Der „Innere Widerstand“ kämpft dagegen an. Er tut alles, damit das nicht passiert. Der Wiederstand ist schlau, er weiß was es bedeutet wenn ich mich wirklich spüre, mich komplett wahrnehme und letztendlich vollständig liebe. Es ist das Ende seiner Karriere. Alles worauf es hinauswollte, war die strikte Trennung zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein zu erhalten, zwischen Schatten und Dunkelheit, zwischen Akzpetiert und Abgelehnt.

Ich hänge in der Schwebe zwischen diesen beiden Strömungen. Die eine zieht mich unaufhaltbar vorwärts, zur Erfüllung meiner Reise, die andere hält mich fest am Knöchel und lässt nicht los, egal wie sehr ich strampele. Ich weiß was ich zu tun habe, ich habe all das Wissen, all das Verständnis. Doch es scheint eine unlösbare Aufgabe, ein ewiges hin und her, mal hat der eine Strom die Oberhand, dann der andere.

photo-1436915947297-3a94186c8133Ich erkenne in diesen Mustern mein ganzes, bisheriges Leben, etwas, dass ich schon seit ich denken kann mit mir zum trage. Das innere Verlangen wirklich frei und schamfrei zu leben, ohne Zweifel am eigenem Wert zu haben. Ich hab schon früher mit der Angst gerungen, zu versagen, bloßgestellt und erniedrigt zu werden. Deswegen war ich auch so lange ein „Schattenläufer“. Immer im Hintergrund, bloss nicht auffallen, bloss nicht irgendwas machen, was negative Reaktionen hervorrufen könnte. Die Angst verlor jedoch mit fortschreitendem Alter und mehr Bewusstheit etwas an ihrer Macht und das Verlangen frei zu leben erwacht mehr und stärker.

Das Puzzle des zersplitterten Seins zusammen bringen.

Das Thema Selbstliebe war stets ein Thema auf Unendlich Sein und jetzt stoße ich hier an gewisse Grenzen.

Die Frage kam auf, wie soll ich mich selbst mehr lieben, als ich je geliebt wurden bin?

Der „Innere Widerstand“ hat das Vorhaben der Selbstliebe genommen und in sein beliebtes Muster des Perfektionismus gepackt. Das unmögliche bestreben nach einem Licht am Ende des Tunnels, wie ein Esel mit einer Karotte vor der Nase. Nie erreichbar, nie einholbar, lässt es einen aber immer wieder entmutigt, enttäuscht und selbstkritisch zurück. Dieses Muster ist ein intelligente Verstrickung des „Inneren Widerstands„, denn sie lässt uns immer im Kreis laufen, ohne wirklich vom Fleck zu kommen.

Wenn Selbstliebe unerreichbar ist, was ist ein erster Schritt dahin?

Ehrlichkeit. Ehrlich zu mir zu sein. Darüber was ich will, was meine Bedürfnisse sind, was ich fühle, wovor ich Angst habe. Ehrlich zu sagen „Ich fühle mich gerade einsam und allein gelassen!“, „Ich finde es ätzend, dass ich mich jetzt diesem Gefühl öffnen soll!“, „Ich möchte den Scheiß Schmerz nicht fühlen, das ist total unangenehm und lässt mich von mir Selbst weglaufen!“

photo-1433650552684-d4004a945d6cTeil diese Ehrlichkeit zu zementieren ist dieser Artikel, in dem ich so ehrlich mit mir bin, wie schon lange nicht mehr. Zu erkennen, dass ich „schon wieder“ in die „Perfektionismus-Falle“ gefallen bin. Einzusehen, dass ich mich „schon wieder“ von meinen Gefühlen abgewandt habe, dem verletztem inneren Kind was nach meiner Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit ruft.  Es will spüren, dass ich es wahrnehme, es mit meinem Verhalten und meiner Einstellung in seinem Empfinden spiegeln kann. Es will endlich gesehen werden, nach Jahren der Ausgrenzung und Isolation will dieses Kind wieder Teil der „Ganzen Familie“ sein, es will wieder sich wieder als Teil unseres Wahren Selbst fühlen, als zusammengefügten Teil des Puzzles unserer „Zersplitterten Seele“.

Wie es jetzt weiter geht…

Was Unendlich Sein angeht, gibt es für mich keinen anderen Weg als nach vorne. Wie stark der „Innere Widerstand“ auch sein mag, es zieht mich unaufhaltbar nach vorne. Deswegen liegt es jetzt daran, wie ehrlich ich mit mir und dem Wiederstand umgehe, wie ehrlich ich zu meinen Gefühlen sein kann, wie liebevoll ich für mein inneres Kind und seine Bedürfnisse da sein kann.

Es geht voran und ihr könnt mir weiter Fragen schicken. Ich vergesse euch nicht und tue alles (oder vielleicht auch mal gar nichts) dafür, dass alles voran geht. Man kann diese Prozesse nicht erzwingen und sie brauchen ihre Zeit und ihren Raum. Nehmt es mir also nicht böse, wenn es Pausen und Unterschiede in der Videofrequenz gibt.

Wir werden uns bald alle wiedersehen, ich halte euch auf dem laufendem,

in ganz viel Liebe und Dankbarkeit,

euer Tim

 

P.S. Die in „…“ Anführungszeichen versehenden Worte sollen in ihrer Mehrdeutigkeit gesehen und gelesen werden. Die Begriffe sind nicht fest und immer wortgetreu, sollen vielleicht auch zur Interpretation anregen. Sagt mir ruhig wie euch das gefällt, ich experimentiere noch rum. Ich finde es allerdings leichter wenn es um schwergreifbare Themen wie die „Inneren Arbeit“ und „Spiritualität“ geht, wenn man nicht alles wörtlich nimmt, sondern das Wort in sich selbst widerhallen lässt und es so eine tiefere und persönlichere Bedeutung erlangt.

19 Kommentare zu “Ein Schritt vor, zwei zurück – das Leben als emotionale Achterbahnfahrt

  1. Hi Tim,
    Ich hab mir heute das Interview auf Leben im Jetzt angesehen und deine Worte berühren mich sehr, klar das ich dann deine Website besuche und mir ist direkt dieser Artikel ins Auge gesprungen und ich hab jedes Worte verschlungen. Es fühlt sich an als würdest du meinen Prozess in Worte fassen können was mir zu viel mehr Klarheit verhilft.

    Vor ein paar Jahren bin ich an meine Grenzen gestoßen und hab mich damals für eine Therapie entschlossen. Ich hab mich viel mit der Vergangenheit auseinandergesetzt und hab mein inneres Kind entdeckt. In dieser Therapie ist viel passiert und ich hab zum ersten mal mein wahres selbst wahrgenommen und mich allein nicht einsam gefühlt. Danach hab ich all meine alten Denkmuster hinterfragt und ich kann mich sehr gut erinnern, als ich aus der Therapie gekommen bin und diese illusion hatte, dass dieser Zustand von Verbundenheit nun ein ständiger Zustand sein wird. Das war schmerzlich zu erkennen, das es eine ständige Dynamik ist. Dennoch ist es wie eine Wendeltreppe, man sieht dieselben Muster immer wieder aber die Perspektive verändert sich. Ich fühl mich nicht mehr auf der selben stelle auch wenn es sich oft so anfühlt. Ich stecke gerade im Prozess mich zu verändern, mehr in mich hinein zu spüren was meine Seele eigentlich wirklich braucht und je mehr ich danach handle je größer der Widerstand. Das ist für mich dann immer das Zeichen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich hab oft solche Glücksmomente und der Schlag danach folgt meistens. Ich glaube es ist ein Anteil der noch nicht versteht, dass ich glücklich sein darf. Ein Anteil der noch nicht versteht, das er mich nicht mehr beschützen muss oder vor dem Unbekannten. Es passiert oft das ich mich und mein Prozess im Unterbewusstsein selbst manipuliere und es erst später merke. Ich hab das unendliche Gefühl ich will endlich losfliegen, aber mach das Fenster nicht auf.
    Kennst du das?

    Liebe Grüße aus Valencia
    Vanessa

    • Hallo Vanessa, danke dass du dich hier mitteilst. Ich glaube es ist ganz normal, dass wenn man die tieferen Ebenen der Realität spürt und erfährt, der Wunsch da ist, für immer in diesem glückseligem Zustand inneren Friedens zu sein. Und ich bin mir sicher, dass wir uns alle dahin bewegen, mit kleinen Schritten, viel Verständiss, Mitgefühl und Selbstliebe. Deswegen denke ich, dass wenn nach einem Hoch wieder das Tief kommt, ist das keine Bestrafung, sondern ein weiterer Teil in dir, der gesehen werden will, der von dir hören will, das er Ok ist, dass er so sein darf wie er ist, das auch er die Liebe und Zuwendung verdient. So wird nach und nach jedes auftauchende Gefühl willkommen geheißen, gesehen und damit losgelassen. Und ja, du verdienst jedes Glück der Welt! Dieses Glück ist jedoch mMn nicht abhängig davon wie man sich fühlt, sondern wie offen und annehmend man sich begegnet. Ich wünsch dir nur das beste,
      Alles Liebe,
      Tim

    • Hey Olli, hast natürlich recht. Was Grammatik und Zeichensetzung angeht, habe ich nämlich noch einen „Inneren Widerstand“ 😀
      Ist glaube, das ist noch aus der Schulzeit, wo ich gegen die strikten Vorgaben der „korrekte“ Schreibweise auf meine Art und Weise „rebelliere“. Ich schreibe eigentlich auch jeden Artikel einfach runter, gehe es dann noch einmal durch und lad ihn dann hoch.
      Ich habe mir aber vorgenommen, da mehr drauf acht zugeben, vor allem, damit der Text auch so beim Leser ankommt, wie er von mir beabsichtigt ist.
      Liebe Grüße,

      Tim

  2. Hallo Tim

    Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen. Und möchte dir einfach nur mal sagen, dass du mich mit deiner Ehrlichkeit und Offenheit sehr berührt hast. Danke!

  3. Hallo Tim !

    Zunächst einmal möchte ich meine Bewunderung zu deinem Projekt „UnendlichSein“ ausdrücken. Ich selbst gehe seit über zwei Jahren einen ähnlichen Weg und unterstreiche all deine Schilderungen über die gemachten Erfahrungen. Darauf möchte ich allerdings nicht hinaus. Vielmehr hoffe ich Dir mit meiner Schilderung hilfreich zu sein, weil ich glaube, dass es für „UnendlichSein“ wichtig ist, keine Einbahnstraße von Informationen zwischen Tim und Mitlesern/Abonnenten zu sein.
    Ich kann Dir nur Folgendes als Feedback geben. Der Wert von „UnendlichSein“ für mich ist es nicht vordergründig, wieviel Videos oder Blogeinträge von Dir und mit welchem Inhalt gepostet werden. Dazu gibt im WWW eine Unmenge an Alternativangeboten die jedem der sich dafür interessiert zugänglich sind. Was „UnendlichSein“ einmalig macht ist etwas völlig Anderes. Es ist die Möglichkeit den Prozess des „Weges“ verfolgen zu können ! In Büchern oder anderen Quellen wird beschrieben, wie der Prozess aussehen kann. Du hast den Mut, den Prozess abzubilden. Von daher ist es gar nicht wichtig, ob ein „vermeintlicher Sprung“ auf der Selbstfindungsleiter mit dem nächsten Video wieder präsentiert worden ist. Ich habe ebenfalls schon jede Phase aus deinen geschilderten Videos erfahren dürfen. Auch die Phasen, die sich wiederholt und regelmäßig einstellen in denen man wieder am Boden ist, das Gefühl hat bei 0 anzufangen und Aaaaaaalles in Frage stellt. Meine Erfahrung ist, nur das sind Wachstumsmöglichkeiten ! Die Phasen dazwischen, in seiner Mitte zu sein ist die Ernte daraus. Aber jedes Feld ist regelmäßig abgeerntet und muss neu bestellt und es muss ausgesäht werden. War deswegen alles vorher umsonst ? Nein, in keiner Weise ! Es stellt wieder einmal nur die allgegenwärtige Dualität von der kleinsten bis zur größten Einheit dar. Ying und Yang !
    Insofern hat mich deine Ehrlichkeit dir selbst und es in „UnendlichSein“ zu transportieren schwer beeindruckt. Zu oft wird in der Literatur dazu vermittelt, oder wir nehmen uns nur das heraus, wie sich das Ying anfühlt. Das Ying ist dabei wie eine Art Zielpunkt beschrieben und vermittelt, dass es bei Durchschreitung dessen fortwährend so bleiben würde (Erleuchtung ?!?). Jeder der irgendwann einmal eine Ziellinie durchschritten hat weiß, dass dahinter wieder Motivation und Training BEGINNT. Aber nie ganz so wie vorher, die Erfahrung wächst und damit auch die Persönlichkeit. Wie sich das Yang anfühlt, dazu findet man relativ wenig oder schaut es sich ungern an. Dabei ist es untrennbar mit dem Ying verbunden. Und das ist die Qualität von „UnendlichSein“. Du gibst dem Yang in deinem Blog/Videos den gleichen Raum wie dem Ying. Das ist so unendlich Wichtig ! Jeder der diesen Weg der Selbstfindung geht kommt immer wieder an den Punkt, irgendwo falsch abgebogen oder zu Fall gekommen zu sein.
    Das führt nahezu unweigerlich wieder zum Ablauf der Muster, mit einem selbst würde etwas nicht stimmen, man hat etwas falsch gemacht, man bekommt wieder man nichts auf die Reihe….. Bei „UnendlichSein“ wird mir klar, dass das nicht schlimm ist, weil es Teil des Prozesses ist. Wieder und immer wieder ! Es ist eine Lebensaufgabe ! Macht es den Weg damit entbehrlich ??? Absolut nicht ! Es gibt gar keine Alternative ! Vielleicht ist es Wert die Deffinition der Selbstfindung immer mal wieder zu hinterfrage. Will ich mich tatsächlich selbst finden ? Dann begebe ich mich auf einen Weg auf dem ich neugierig wahrnehme was ist. Das zu erreichende Ziel ist offen und eher zweitrangig. Oder will ich mit einem Dauergrinsen und innerem Frieden für meine „Mühen“ irgendwann dauerhaft belohnt werden ? Dann gehe ich den Weg auf der Suche nach einer von mir konstruierten Form als vordefiniertes Ziel des Weges, nennen wir die Form „Märchenschloss“. Dann ist nicht der Weg das Ziel, sondern nur das Ziel selbst ist wichtig, der Weg (der Prozess) ist eine Notwendigkeit. Aber all das ist schon wieder viel zu sehr theoretisiert. Kern meiner Aussage soll sein… MACH WEITER ! Und zwar ausschließlich nur so, wie es sich gut für dich anfühlt. Ohne Zeitvorgaben, ohne Themenvorgaben, ohne förmlich zu sein, ohne Zwang. Selbst eine längere Pause ist auch Teil des Prozesses und all deine Abonnenten wissen das ! Lieber Tim, danke für „UnendlichSein“ !!!

    • Ich bin gerade eine wenig sprachlos, tausend Dank für diesen Kommentar. Du hast gut ausgesprochen, was ich auch schon länger fühle und jetzt nochmal richtig wahrnehmen kann. Das gibt mir wirklich viel und bestätigt mich in dem was passiert.
      Sei ganz lieb umarmt,
      Tim

  4. Hey Tim
    Habe gerade Videos auf UTube von dir gesehen, deine Ergänzung zu Eckart Tolle, und nun bin ich hier gelandet

    Du wenn mein inneres Kind nicht mehr mag, was auch immer dann darf ich es liebevoll in den Arm nehmen und ihm ne Pause gönnen

    Ich find dich schon mutig alles was dich sehr persönlich angeht zu teilen
    Klar hilft dir das sicher auch
    Aber denkst du nicht, dass dich dein Kleiner vielleicht etwas Privatsphäre wünscht?
    Meiner ging es so

    Ich schreibe dir weil ich empathisch bin mit dem Kleinen Tim und dir dem attraktiven erwachsenen Mann

    Erwartungsdruck weiter machen zu müssen, wer macht den?
    Vielleicht ist ja auch Zeit für eine andere Form des Selbstausdrucks

    Schlaf gut Tim.

    • Vielen Dank für diesen tollen Kommentar, der ging gleich ins Herz :)
      Denn du hast mit vielem recht, dass ist auch ein Grund warum ich gerade wieder meine Pause brauche und wenig poste. Du hast das schön auf den Punkt gebrach und viele Erkentnissprozesse angeregt.
      Herzlichste Grüße,
      Tim

  5. Lieber Tim,
    Du hast Recht, solche Prozesse lassen sich nicht beschleunigen und ich finde es ganz wunderbar, dass Du Deinen eigenen Weg gehst und immer bei Dir bleibst!

    Herzliche Grüße
    Sandra Rumal

  6. Hier eine Heilabsicht individuell für dich Tim – alles Liebe! Sunica

    ***Ich bin bereit mein Wissen mit anderen zu teilen. Die Welt ist schön und bereit für mich, so wie ich für sie. Jeder Moment meines Lebens ist schöpferisch. Ich bin mir bewusst, dass meine Energie Wirkung hat. Ich vertraue auf mein Sein und nehme meine Aufgabe an. Ich bin glücklich, dass ich mich mitteilen kann. So sei es. ***

  7. Hallo Tim,
    ich bin die Alex aus Hamburg.
    Ich habe grad ein Grinsen im Gesicht, weil ich dich grad zufällig auf Youtube mit dem Beitrag über Tolle entdeckt habe und du da Dinge sagst, die ich ohne Scheiß grad gestern mit einem Freund besprochen habe. Hehe!
    Ich würde mich freuen, dich persönlich+privat kennenzulernen.
    Liebe Grüße von der Elbe,
    Alex

  8. Lieber Tim,
    die Lösung ist einfach. Sage zu allem was geschieht Ja denn es ist Realität. Hör auf zu maulen ( nein sagen )..jammern ( nein sagen ), sag einfach ja. Fühlst dich scheisse – dann sag ja, denn es ist so. Die einzige Möglichkeit wo du ja ODER nein sagen kannst ist wenn du eine Wahl hast.

    Lieben Gruss Mirko Kubala

    • Hey Mirko,
      dass was du da beschriebst ist auch eine Erkenntnis die gerade immer weiter in mir wächst und mich leitet. Es ist der Weg nach dem ich schon seit langer Zeit suche. Danke für den Impuls :)
      Ganz liebe Grüße,
      Tim

  9. Hallo Tim!

    Ich heisse Holger bin 44( kann das immer kaum glauben wenn ich das sage) fühl mich nicht so wie sich wohl die meisten in dem Alter fühlen!

    Habe dich gestern „zufällig“ auf youtube entdeckt, als ich mal nach langer Zeit Eckhart Tolle eingegeben habe.

    Ich finde es super was Du machst. Ein paar Videos habe ich geschaut.

    Sehe vieles bei Dir was bei mir genauso ist.

    Ich bin aber „sehr langsam“ in meiner Entwicklung. Ist OK.
    Habe schon mit Anfang 20 alles gelesen was am Markt ist, auf der Suche nach einer Lösung für mein „Dilemma“

    Erst vor gut 7 Jahren kam ich mit Eckhart Tolle in Kontakt(auch Zufällig).

    Suchte Hörbücher da ich damals als Kurier viel im Auto unterwegs war und was zum Hören suchte.

    Das Hörbuch(Jetzt, die Kraft der Gegenwart) sprang mich förmlich an!

    Also gekauft, und bis heute ca. 20 mal gehört! Wie gesagt, bin sehr langsam.

    Andere Werke von ET sind mir auch bekannt. Hat bei mir echt schon beim ersten mal ein KLICK ausgelöst.

    Ums kurz zu machen: stecke bis heute immer noch fest in meinem Schmerzkörper,
    habe leider über die Jahre eine Alkoholsucht entwicklet, um diesen Schmerz zu ertragen.

    Mir ist alles vom Kopf voll Bewust. Habe aber zu lange versucht, mich nur auf die Schöne Seite des Lebens zu fixieren: Also kein Schmerz, nur Glück und alles im Einklang.

    Komme erst jetz selber drauf, das auch der Schmerz , Scham, Ängste zu mir gehören, da ja in mir.

    Da bist Du grade wohl selber voll im Programm.

    Es ist eine Entwicklung, und wenn ich nicht die letzen Jahre öfter mal ein Einblick in mein wahres Selbst gehabt hätte(nämlich völlig frei von allen Ängsten und Konzepten in meinem Verstand) wüsste ich nicht, ob ich heute noch leben würde! Hatte in schlimmen Phasen echt konkrete Suizid- Gedanken.

    Aber alles ist Gut, das ist heute meine Überzeugung, und ich habe teilweise Zeiten, wo ich mich wirklich selbst fühle, dann auch wochenlang kein verlangen nach Alkohol.

    Das gibt mir die Kraft weiter zu leben.

    So das wars fürs erste von mir.

    Mach weiter so, du hast so viel positives in Dir , das sehe ich nach paar Videos.

    Und Du hilfst Menschen wie mir, die sich freuen jemanden wie dich kennen zu lernen.

    Also weiter so.

    Bis bald

    Holger

    • Hallo Holger,
      ich hatte vor Jahren schwere Depressionen inklusive Selbstmordgedanken. Ich finde es toll, das du dich gefangen hast. Mir selbst hat es im Endeffekt geholfen, das ich bereit war meine Dunkelheit mit anderen zu teilen. Auch unangenehme Situationen können Kraft verleihen. Es gibt sogar eine Göttin, die mit dem Thema zu tun hat: Sekhmet – eine ägyptische Göttin mit Löwenkopf. Ihr Thema ist „schöpfe Kraft auch aus der dunklen Seite deines Wesens“.
      Nach dieser Einsicht habe ich mich mit Homöopathie beschäftigt. Dadurch war und bin ich in der Lage mich meiner ungewollten Gefühle bewußt zu werden und mit anderen zu teilen. Allerdings sind noch einige Verhaltensmuster vorhanden, die mich immer wieder boykottieren.

      Ich höre meine Oma noch darüber fluchen, das sie sich langsam der Welt öffnet und auch mittlerweile Tränen vergießen kann. Es war ein seltsames Gefühl sie weinen zu sehen, obwohl sie sonst immer so tapfer war. Da sie genau wie ich mehr wie ein Junge erzogen wurde – so nach dem Motto weinen ist Schwäche, ist es für mich schon ein kleines Wunder.

      Alles Gute.
      Anja

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